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Heiligtum – Die wichtigsten Fakten

Der Ursprung der Welt

Am Anfang war die Leere beziehungsweise das Nichts.

Aus dieser Leere entstand der Erste Funke. Dieser Funke war Ursprung von Leben, Energie, Magie, Bewusstsein und schöpferischer Kraft. Aus ihm gingen die ersten uralten Wesen hervor: die Lira’Sriyan.

Die Lira’Sriyan waren keine gewöhnlichen Götter oder Völker, sondern uralte schöpferische Mächte. Sie formten die Welt, prägten ihre Kräfte und hinterließen Spuren in allem, was aus ihrer Schöpfung hervorging. Sie sind nicht vollständig zu begreifen, sondern eher als Urkräfte, Urwesen oder schöpferische Prinzipien zu verstehen.

Wo die Lira’Sriyan lange verweilten, entstanden besondere Orte, an denen die Grenzen zwischen den Dingen fließend wurden. Dort konnte das Gewöhnliche durchlässig werden.

Die Krönung ihrer Schöpfung waren ihre Kinder. Diese Kinder waren jeweils von dem Element oder der Kraft ihrer Erschaffung durchzogen.

Ein Teil dieser Kinder gab den eigenen Körper auf und wurde zu Shan’A’Dera beziehungsweise ging in Shan’A’Dera auf. Andere blieben körperlicher und wurden zu den A’Shan’Dur, den Kindern des Lichtes beziehungsweise Kindern des Funkens. Vermutlich war es ähnlich mit der Entstehung der Zarul’A’Dur, jedoch ist dies noch nicht vollständig geklärt.

Aus der Leere entsteht der Funke.

Aus dem Funken entsteht Licht.

Aus dem Licht erwächst Wärme, Glut und Feuer.

Feuer braucht Gegenkräfte und Grenzen: Wasser, Erde und Wind.

Dann entsteht Dunkelheit nicht nur als Feind des Lichts, sondern als Tiefe, Stille, Schutzraum und Gegenbild.

Mit der Seele entsteht schließlich Bewusstsein, Identität und innerer Zusammenhang.

Die sieben Urkräfte und ihre Entstehung

Am Anfang stand der Funke. Er war keine Gottheit mit Gestalt oder Stimme, sondern der erste Ursprung bewussten Seins, welche die Leere zu füllen begann. Aus ihm gingen die sieben Urkräfte hervor, die später von verschiedenen Völkern als Urgötter oder Elemente verstanden wurden.

Die Reihenfolge ihrer Entstehung lautet:

1. Elyon – Licht, Erkenntnis und Klarheit

2. Ignar – Feuer, Wille und Tatkraft

3. Lunara – Wasser, Erinnerung, Heilung und Bewahrung

4. Tirath – Erde, Halt, Form und Beständigkeit

5. Aelar – Luft, Bewegung, Freiheit und Wandel

6. Umbra – Dunkelheit, Ruhe, Schutz und Ende

7. Sareth – Seele, Sinn, Bindung und Bewusstsein

Der Funke selbst steht über dieser Ordnung als Ursprung aller Kräfte.

Die sieben Urkräfte bilden keine einfache Gut-Böse-Lehre. Auch Dunkelheit ist nicht automatisch Verderbnis: Umbra steht ebenso für Ruhe, Nacht, Schutz, Schlaf und das notwendige Ende. Der Tod erscheint daher nicht als eigenes Element, sondern könnte vermutlich als Teil von Umbra wahrgenommen werden.

Zusammengefasst:

Elyon erkennt.

Ignar handelt.

Lunara bewahrt.

Tirath trägt.

Aelar verbindet.

Umbra beendet und schützt.

Sareth gibt Sinn.

Die Lira’Sriyan

Die Lira’Sriyan sind die ersten aus dem Funken hervorgegangenen schöpferischen Wesen oder Urmächte.

Eigenschaften:

aus dem Ersten Funken entstanden

formten die Welt

sind in allem auffindbar, wenn man weiß, worauf man achten muss

erschufen oder prägten Orte, an denen Grenzen fließend wurden

erschufen Kinder, die von den jeweiligen Elementen ihrer Entstehung durchzogen waren

stehen am Ursprung von Shan’A’Dera und den A’Shan’Dur vermutlich auch den Zarul’A‘Dur

Am Ende des großen Banns durch Shedir erscheint ein Lira’Sriyan erneut und spricht Worte, die auf eine spätere Vereinigung von Licht und Wahrheit, Licht und Schatten sowie eine zukünftige Erhebung über beide Gegensätze hindeuten.

Shan’A’Dera

Shan’A’Dera ist nach bisheriger Deutung nicht einfach nur ein Ort wahrscheinlich eine eigene Wesenheit.

Shan’A’Dera steht in enger Verbindung zum Ersten Funken.

Einige der frühen Kinder der Lira’Sriyan gaben ihre Körper auf und wurden zu Shan’A’Dera oder gingen darin auf.

Shan’A’Dera wurde später durch den großen Bann verborgen durch einwirken von Shedir und einem Lira‘Sriyan.

Der Bann wirkt nicht nur wie eine Mauer, sondern auch wie ein Schlaf oder Stillstand.

Moira und Brigan bleiben außerhalb der Mauer. Moira schreibt später ihre Erinnerungen und Erkenntnisse in ein Buch während Brigan zu dem im Mundschank bekannten „der Torhüter“ wird.

Die Welt vergisst die A’Shan’Dur aufgrund des Zaubers.

Niemand kann die Mauer überwinden oder sich lange an das Verborgene erinnern. Jegliche Motivation durch durchbrechen bzw. überwinden der Mauer vergeht um so näher man ihr kommt.

Itaria Ane’Shan – Felder der Sterne

Bekannte Bedeutung:

„Felder der Sterne“

Ort, an dem Kristalle heranwuchsen

diese Kristalle stammten einst von einem Stern, der vom Himmel fiel

Diese Kristalle sind wichtig, weil Ira’Sha früher Hüterin der Kristalle war und ihr eigener Kristall milchig trüb wurde, nachdem sie beinahe tot angespült wurde nach dem Angriff einer Dunklen Präsenz.

Offen bleibt, wie genau die Kristalle mit Funke, Sternen, Magie und Verderbnis verbunden sind.

Die zwei großen Völker

A’Shan’Dur

Die A’Shan’Dur sind die Kinder des Lichtes beziehungsweise Kinder des Funkens.

Eigenschaften:

Wesen des Lichtes und des Funkens

sehr langlebig

nutzen die Macht des Funkens für Heilung, Magie, Kampf und Schöpfung

können Wächterwesen erschaffen, die Inurias genannt werden

Hauptstadt: Etria

Zentrum ihrer Macht: der Erste Funke im Heiligtum Shan’Etria

verstehen das Wesen der Zarul’A’Dur nur begrenzt, weil diese ihnen zu fremd sind

Werden von den Zarul’A’Dur fast vollständig.

Befinden sich im Krieg mit den Zarul’A’Dur nachdem der Rat der Zwölf dies beschlossen hatte.

Letzte bekannte überlebenden waren Shedir und die inzwischen ermordete Yedira.

Die A’Shan’Dur stehen stark für Licht, Funke, Erinnerung, Ordnung und schöpferische Macht.

Durch Informationsquellen sind jedoch die A’Shan’Dur wohlmöglich in eine größere dunkle Geschichte mit Sünden und Freveln verwickelt die noch zu ergründen sind.

Zarul’A’Dur

Die Zarul’A’Dur sind Wesen des Schattens beziehungsweise der Dunkelheit.

Eigenschaften:

Gegenpart der A’Shan’Dur

leben dort, wo der Funke nicht oder kaum hinkommt (Berge, Höhlen, etc.)

dunkle Bergfestungen

Hauptstadt beziehungsweise Hauptfestung: Isgaren

stark magie- und beeinflussungsresistent, besonders gegen Elementarwirkung und geistige Beeinflussung

ehrenhafte Kämpfer

treten im Kampf häufig mit Bannerträgern auf

Bannerträger halten sich eher im Hintergrund

Bannerträger können Verwundete sehr schnell heilen

im Kampf haben Banner daher hohe Priorität

nutzen Schattenmagie

können Funkenenergie korrumpieren, verzerren oder verschlingen

Besitzen Seelenhüter welche in der Lage sind die gefallenen Zarul Seelen wieder zurück ins Leben zu führen.

Hohepriesterinnen der Zarul nennen sich „erwachte Stimme des Sryn’Dorok“

Priesterinnen könnten korumpiert sein und benutzen die Kriegerischen Zarul für eigene Zwecke.

Nahmen Ira’Sha auf, nachdem eine dunkle Präsenz scheinbar ihren Funken hat, erlöschen lassen.

Analysen zeigten, dass sie noch leicht Lichtmagisch erscheint. Gegebenenfalls wird der Funke unterdrückt von etwas das von ihr Besitz ergriffen hat.

Laut eigenen Aussagen hin schreiben die Zarul ihre Legenden nicht auf sondern tragen diese Mündlich weiter, weil das geschriebene ansonsten vergessen werden würde (Hinweise auf Korrektheit in dem Dokument über das „Urübel“)

Wichtig: Die Zarul’A’Dur sind nicht automatisch nur „böse“. Die Geschichte, die wir kennen deutet an, dass sie ein notwendiger Gegenpol zu den A’Shan’Dur sein könnten. Problematisch wird vor allem der Einfluss des Sryn’Dorok und der sogenannten erwachten Stimme.

Sryn’Dorok und die erwachten Stimmen

Sryn’Dorok ist mit der Schattenmagie und der Verderbnis Ira’Sha verbunden.

Bekannte Punkte:

Die Nutzerinnen der Schattenmagie werden als Priesterinnen oder Hexen der erwachten Stimme des Sryn’Dorok beschrieben.

Ira’Sha wird später zur obersten Priesterin dieser Macht.

Xantica scheint ebenfalls mit dieser Macht verbunden zu sein.

Die Macht des Sryn’Dorok tritt nicht zwingend am Anfang der Verderbnis auf, sondern möglicherweise erst, nachdem eine dunkle Macht Ira’Sha bereits verdorben und ihren Funken ausgelöscht hat. Dies ist jedoch nicht bewiesen!

Die Inurias

Die Inurias sind Wächterwesen, die durch die Macht des Funkens erschaffen werden können.

Bekannt:

werden von den A’Shan’Dur erschaffen

Antaris erschafft neue Inurias in den Tiaris- beziehungsweise Tiriagiswäldern

sie stehen vermutlich in enger Verbindung zu Schutz, Wacht und geformter Funkenmagie

Offen bleibt:

ob Inurias eigene Seelen besitzen

ob sie nur Werkzeuge, Wächter, Geschöpfe oder halb selbstständige Wesen sind

Zentrale Orte

Etria

Etria ist die Hauptstadt der A’Shan’Dur.

Bekannt:

Zentrum ihrer Kultur

fällt im großen Krieg

steht symbolisch für den Untergang der alten Ordnung der A’Shan’Dur

Shan’Etria

Shan’Etria ist das Heiligtum beziehungsweise der Ort des Ersten Funkens.

Bekannt:

Zentrum der Macht der A’Shan’Dur

Ort des Ersten Funkens

später durch den großen Bann verborgen

schläft beziehungsweise steht still, bis die Bedingung des Banns erfüllt ist

Shan’A’Dera

Shan’A’Dera ist Ort, Zustand oder Wesenheit des Lichtes und des Funkens.

Bekannt:

entstand aus dem Ersten Funken beziehungsweise durch die Lira’Sriyan

manche frühe Wesen gaben ihre Körper auf und wurden Teil davon

wird im großen Bann verborgen

die Welt vergisst es bis das Tor geöffnet wird.

Schauplatz aller bisherigen Reisen.

Isgaren

Isgaren ist die Hauptfestung der Zarul’A’Dur.

Bekannt:

dunkle Bergfestung

Zentrum oder Hauptsitz der Zarul’A’Dur

Ort, an dem der Funke kaum oder nicht hinkommt

Tiriagiswald / Tiariswälder

Die Schreibweise ist noch nicht endgültig gesichert.

Bekannt:

Antaris erschafft dort neue Inurias

Ney’Lin lebt dort mit seinem Bären

Ort der Hüter und der Einigkeit mit dem Funken

Etesia

Etesia ist der Hauptsitz der Hüter Shan’A’Tras.

Bekannt:

Herr von Etesia ist Ney’Lin

Ort der Ausbildung oder inneren Annäherung an den Funken

wer Hüter werden oder mehr Einigkeit mit dem Funken erlangen will, kommt hierher

Der große Krieg

Der Krieg entsteht aus Misstrauen, Intrigen, Verderbnis und der Unfähigkeit beider Seiten, einander zu verstehen.

Wichtige Ursachen:

Die A’Shan’Dur verstehen die Zarul’A’Dur nicht.

Die Zarul’A’Dur werden als Bedrohung des Funkens wahrgenommen.

Ka’Ra und Antaris zeigen, dass Versöhnung möglich wäre.

Xantica und der Kildarien-Vorfall sabotieren diese Möglichkeit.

Ira’Sha wird verdorben und tötet A’Shan’Dur.

Die A’Shan’Dur vermuten die Zarul’A’Dur als Ursache.

Der Rat der Sieben beschließt Krieg.

Verlauf:

Zarul’A’Dur greifen Shan’A’Dera an.

Dunkelheit breitet sich aus.

Viele A’Shan’Dur sterben.

Etria fällt.

Der Erste Funke droht verloren zu gehen.

Iriaris’ Opfer

Iriaris verbindet sich teilweise mit dem Ersten Funken.

Folgen:

Er wird zu einer fast übermächtigen Lichtgestalt.

Er und seine Lanze stehen in Flammen.

Er vernichtet massenhaft Feinde.

Seine Wut macht ihn stärker.

Er wird zum Weltenbrand.

Sein Ende:

Ira’Sha nähert sich ihm in der Gestalt oder Erinnerung seiner Schwester. Sie weint eine goldene Träne. Ob dies ein echter Rest ihrer alten Seele oder eine Täuschung war, bleibt offen.

Dann tötet sie ihn, indem sie ihm mit bloßer Hand das Herz herausreißt.

Der große Bann

Am Ende erscheint ein Lira’Sriyan.

Gemeinsam mit Shedir wird ein gewaltiger Bann gewirkt.

Folgen:

Shan’A’Dera wird hinter einer magischen Mauer verborgen.

Das Heim des Ersten Funkens fällt in einen Schlaf des Stillstands.

Die Welt vergisst die A’Shan’Dur.

Niemand kann das Tor wirklich überwinden.

Niemand kann sich lange daran erinnern.

Moira bleibt außerhalb der Mauer zurück.

Moira und ihr Bruder altern kaum.

Moira wird zur Hüterin der Vergangenheit und des Vermächtnisses.

Ihr Bruder wird als Torhüter bezeichnet.

Der Bann ist nicht nur Schutz vor dem Schatten. Er ist auch Stillstand, Schlaf und Bewahrung.

Vermächtnis

Nach dem Bann befindet sich Moira vor einem Tor und einer Mauer außerhalb Shan’A’Deras.

Niemand kann die Mauer überwinden.

Niemand kann sich an die A’Shan’Dur erinnern.

Nur Moira und ihr Bruder widerstehen dem Vergessen in gewissem Maß.

Moira bleibt zurück.

Ihre Aufgabe:

Wissen bewahren

das Tor schützen

das Vermächtnis für ihre Tochter niederschreiben

auf den Tag warten, an dem der Bann endet oder erfüllt wird

Das Buch Moira ist damit nicht nur Chronik, sondern Warnung, Erbe und Schlüssel.

Zentrale Figuren der Vergangenheit und Gegenwart

Moira

Moira ist die Schreiberin von „Das Buch Moira“.

Bekannt:

wächst mit ihrem Bruder Brigan bei ihrer Ziehmutter Arva auf

wird später bei den A’Shan’Dur ausgebildet

ihr Bruder wird getrennt von ihr ausgebildet

bleibt nach dem großen Bann außerhalb der Mauer zurück

altert kaum

Hat vermutlich die letzten Seiten aus Ihrem eigenen Buch gerissen um die darauf befindliche Wahrheit oder Fakten vor etwas zu schützen. Vermutlich dem „Urübel“.

hre Aufgabe nach dem Bann:

Wissen bewahren

das Tor schützen

auf die Rückkehr oder das Ende des Banns warten

verfasst das Buch als Vermächtnis an ihre Tochter Merenja

Brigan

Bekannt:

Bruder von Moira

wächst mit ihr bei Arva auf

wird später getrennt von ihr ausgebildet

kämpft gegen den Vergessenszauber beziehungsweise gegen die Wirkung des Banns an

altert wie Moira kaum.

Beiname „Der Torhüter“.

Oft beratend für das reicht der Menschen tätig.

Arva

Arva ist die Ziehmutter von Moira und ihrem Bruder.

Ora’Elyon

Ora’Elyon ist ein alter Gelehrter der A’Shan’Dur.

Bekannt:

Findet Moira und Birgan in der Wildnis, gibt sie zu Arva damit für die beiden gesorgt wird. Er fühlt sich für die beiden verantwortlich.

Lehrer von Moira

Hüter des Wissens

siebtes Mitglied des Rates der Sieben

Stimme bei Uneinigkeit

Vater von Shedir

Vater von Antaris

Mann von Emiria

Emiria

Emiria ist die Frau von Ora’Elyon.

Bekannt:

Kriegerin

Botschafterin

bildet Brigan aus

Mutter von Shedir und Antaris

Shedir

Shedir ist Ora’Elyons Tochter und Moiras engste Freundin.

Bekannt:

zentrale Figur beim großen Bann

fühlt seit der ersten Begegnung mit Iriaris eine tiefe familiäre Verbundenheit

Wird geliebte von Iriaris

fühlt sich Wasser und Wind zugeneigt

wirkt mit einem Lira’Sriyan den großen Mauerzauber als alles verloren scheint.

Symbol: Fuchs

Iriaris, genannt Weltenbrand

Iriaris ist eine der wichtigsten Kriegerfiguren der A’Shan’Dur.

Bekannt:

mächtiger Hüter und Krieger

Beschützer des Heiligtums

Heerführer der A’Shan’Dur

Bruder von Ira’Sha

verbindet sich teilweise mit dem Ersten Funken

wird dadurch zu einer mächtigen Flammengestalt

vernichtet massenhaft Feinde

wird schließlich von seiner korrumpierten Schwester Ira’Sha getötet

Symbol: Wolf

Sein Tod:

Ira’Sha erscheint ihm offenbar als die Schwester, die sie früher war. Sie vergießt eine goldene Träne. Ob diese Träne echt war oder gespielt, bleibt offen. Dann reißt sie ihm mit bloßer Hand das Herz heraus. Vermutlich führt Iriaris vom Funken gespeistes Licht dazu, dass die Dunkelheit zurückgedrängt und ihr eigener Funke „hervor“ kommt.

Ira’Sha

Ira’Sha ist die Schwester von Iriaris und eine tragische Schlüsselfigur.

Bekannt:

ehemals Hüterin der Kristalle

Schülerin von Adara

wird von einer dunklen Macht fast getötet und dabei vermutlich verdorben

ihr Kristall wird milchig trüb, nachdem sie beinahe tot angespült wird

Telian versucht sie zu heilen, scheitert jedoch

sie erwacht ohne Funken

tötet den Heiler daraufhin

wird zur obersten Priesterin / Stimme des Sryn’Dorok

Symbol: Schwan

Warnung:

Wenn Ira’Sha Steine oder Kristalle beherrscht, ist bei allem, was mit diesen Kristallen zu tun hat, große Vorsicht geboten.

Offener Punkt:

Es ist unklar, ob noch weitere dieser Kristalle existieren oder wiedergefunden werden können.

Adara

Adara ist die Anführerin der Hüter.

Bekannt:

Lehrerin von Ira’Sha

trainiert mit Iriaris den Einklang des Funkens im Kampf

Ka’Ra

Ka’Ra ist eine Frau der Zarul’A’Dur.

Bekannt:

Geliebte von Antaris

zentrale Figur für den Versuch einer Zusammenführung zwischen A’Shan’Dur und Zarul’A’Dur

Nach gescheitertem versucht trifft sie Antaris heimlich weiter

Findet „Möglichkeit“ für eine weitere Versöhnung zwischen den Völkern und Beweis für möglichen Zusammenhang.

Verschwindet nach Antaris tot

Spekulation: Tot, Untergetaucht, Eingesperrt.

Ka’Ra ist wichtig, weil sie zeigt, dass zwischen Licht und Schatten Verbindung möglich gewesen wäre.

Antaris

Antaris ist der Sohn von Ora’Elyon und Emiria.

Bekannt:

Bruder von Shedir

Geliebter von Ka’Ra

erschafft neue Inurias in den Tiariswäldern beziehungsweise Tiriagiswäldern

besitzt eine präzise, kontrollierte Nutzung des Funkens

Wird tot auf dem Platz gefunden, an dem er sich immer mit Ka’Ra getroffen hat, nachdem diese ihm von einer gefundenen „Möglichkeit“ für ein erneutes zusammenführen der Völker berichtete und sie sich treffen wollten.

Xantica

Xantica ist Beraterfigur auf Seiten der Zarul’A’Dur und vermutlich in die Anfänge des Konflikts verwickelt.

Bekannt:

Beraterin von Imperator Myron

behauptet, von A’Shan’Dur angegriffen worden zu sein bei der Zusammenkunft der Völker.

ihre Aussage hängt mit dem Verschwinden Kildariens zusammen

dieser Vorfall verhindert oder vergiftet das Treffen zwischen A’Shan’Dur und Zarul’A’Dur

sie scheint eine Stimme des Sryn’Dorok zu sein

Vermutung:

Xantica könnte an Kildariens Verschwinden beteiligt gewesen sein, um Frieden oder Einheit zwischen A’Shan’Dur und Zarul’A’Dur zu verhindern.

Myron – Imperator der Zarul

Bekannt:

Vater von Ka’Ra

Erster der Zarul’A’Dur

zentrale Führungsfigur der Zarul’A’Dur

Askar

Askar ist eine militärische Führungsfigur der Zarul’A’Dur.

Bekannt:

Heerführer Myrons über die Zarul’A’Dur

„König“ der Krieger

verhindert durch ruhiges Auftreten eine Eskalation bei der Zusammenkunft zwischen Zarul’A’Dur und A’Shan’Dur

wirkt kontrolliert, beherrscht und nicht wie ein blindwütiger Kriegstreiber

Besitzt einen mächtigen Hammer und hört auf dessen Stimme

Askars Hammer

Es gibt eine Legende über die Erschaffung des Hammers, welche nicht aufgeschrieben wurde.

Der Hammer soll geschaffen worden sein, in Ansinnen das die Zarul nicht nur vernichten können sondern auch andere Dinge schaffen können.

Schmied soll bei Herstellung bei einem Schmiedebrannt umgekommen sein.

In der Glut dessen lag der Hammer.

Askar wurde vom Hammer geprüft und für würdig befunden.

Auch andere können sich würdig erweisen.

„Es sind diejenigen würdig, die die Last tragen können“

Hinweis das es hier nicht um Adels Titel und Profilierung geht, sondern das man Bürden und Pein ertragen sollte (Askar gab z.b. eine Hand im Vorfeld)

Bei Last kann auch das Gewicht des Hammers gemeint sein.

Würdige hören dann die Stimme des Hammers genau wie Askar.

Askar schwingt den Hammer nur, wenn die Stimme ihn dazu befähigt / erlaubnis gibt / mit ihm sprich.

Der Hammer soll laut Legende wollen, dass die Geschichten der Zarul überdauern selbst wenn der letzte Zarul aufhört zu existieren.

Offener Punkt:

Zu Askar und dem Hammer liegt in dieser Arbeitsfassung noch keine belastbare Detailnotiz vor. Ergänzt werden muss noch:

Name des Hammers

Genaue Herkunft des Hammers

Elementbezug

Ist er ein beseeltes Objekt oder eine andere art von Konstrukt?

Ney’Lin

Ney’Lin ist der einsame Wanderer der Wälder.

Bekannt:

hat einen Bären als Begleiter

lebt im Tiriagiswald

Hüter der Hüter

Herr von Etesia, dem Hauptsitz der Hüter Shan’A’Tras

dort kommt man hin, um Hüter zu werden oder mehr Einigkeit mit dem Funken zu erlangen

war vor Iriaris Heerführer der A’Shan’Dur

wurde später Ausbilder der Hüter

opfert sich im Kampf.

Yedira

Yedira erscheint als kleines Mädchen beziehungsweise A’Shan’Dur-Kind.

Bekannt:

bringt den Funken fort

tritt zuletzt an Shedirs Seite auf

ist nach öffnung des Tors später für die Gründung des „Bunds“ essenziell

ihr Vermächtnis steht für Hoffnung, Gemeinschaft und Zusammenhalt

Wurde aufs grausamste gefoltert und getötet.

Irae

Irae erscheint als zentrale Figur der neueren Ereignisse um Port Sigra, die Wächter und die Suche nach der Wahrheit hinter Shan’A’Dera.

Bekannt:

war oder ist Primus Executor der Wächter

wird in Port Sigra öffentlich als vogelfrei, Aufrührer und Feind der Ordnung gebrandmarkt

scheint dem Rat beziehungsweise der offiziellen Führung zu misstrauen

soll das Buch an die Bruderschaft und an Valandor weitergegeben haben

schützt offenbar die Exsecutoren oder versucht zumindest, sie vor einer größeren Bedrohung zu bewahren

stellt sich einer dunklen Macht entgegen, die Hoffnung, Farbe und Klang aus der Welt zu ziehen scheint

seine genaue Rolle bleibt unklar, doch er scheint für das Verständnis der aktuellen Ereignisse und der Wahrheit hinter Shan’A’Dera wichtig zu sein

Vater von Ardor und Áinfean.

wirkt weniger wie ein Verräter, sondern eher wie ein geächteter Wahrheitsträger

Ardor

Ein der Wächter

Sohn von Irae und Bruder von Áinfean

[Weitere Informationen einfügen]

Áinfean

Eine Wächterin

Tochter von Irae und Schwester von Ardor

[Weitere Informationen einfügen]

Merenja

Tochter von Moira

Hüterin von Moiras Buch

Begleitet Shedir seit dem Bruch der Mauer.

Mereth An-Turiel

Gelehrter, Dämonologe und Chronist der verborgenen Gefahren.

Bekannt:

widmete sein gesamtes Leben dem Studium von Dämonologie, Schattenreichen und verbotenen Schriften.

gilt als Verfasser der „Aufzeichnungen des Mereth An-Turiel“, eines der umfassendsten bekannten Werke über das sogenannte Ur-Übel.

sammelte über Jahrzehnte Berichte aus unterschiedlichsten Kulturen und Quellen und erkannte wiederkehrende Muster, die weder Dämonen noch Göttern zugeordnet werden konnten.

bereiste unter anderem das verlassene Dorf Tal'Rhyss, dessen Bewohner offenbar einer Manifestation des Ur-Übels begegnet waren, und dokumentierte dort eigene Erfahrungen.

stellte die These auf, dass das Ur-Übel kein Wesen, sondern ein Zustand sei – der Verlust von Bedeutung, Wille und Existenz selbst.

beobachtete, dass selbst Dämonen, Götter, Magie und die Wirklichkeit erste Anzeichen einer schleichenden Ermüdung zeigten.

beschreibt das Ur-Übel als den „Feind der Bedeutung“, dessen Nähe Hoffnung, Hass, Liebe und selbst den Willen zum Handeln auflöst.

seine letzten Aufzeichnungen zeigen, dass er selbst zunehmend von dem beschriebenen Phänomen betroffen war und fürchtete, eines Tages den Sinn seiner eigenen Warnungen zu vergessen.

Kernaussagen der Aufzeichnungen

Die Schrift beschreibt das Ur-Übel nicht als Dämon, Gott oder kosmisches Wesen, sondern als den schleichenden Verlust von Sinn und Notwendigkeit. Es zerstört nicht durch Gewalt, sondern indem es allem den Grund nimmt, überhaupt zu existieren oder zu handeln. Selbst Dämonen verlieren ihren Hass, Götter ihre Gewissheit und Sterbliche ihren Lebenswillen. Mereth vermutet schließlich, dass das Ur-Übel älter als die Schöpfung sein könnte – möglicherweise sogar ein Fundament der Wirklichkeit selbst, das beginnt zu ermüden. Seine Aufzeichnungen enden mit der Warnung, dass der wahre Widerstand gegen das Ur-Übel nicht Stärke oder Macht sei, sondern der Wille, trotz allem weiterzumachen und dem großen Aufgeben nicht nachzugeben.

Das Urübel / Die Leere

Das Urübel ist keine eindeutig benannte Person, sondern ein Arbeitsbegriff für die ältere, tiefere Macht oder Schuld hinter den bekannten Konflikten um Shan’A’Dera, die A’Shan’Dur und die Zarul’A’Dur.

Bekannt:

scheint älter zu sein als der bekannte Krieg zwischen A’Shan’Dur und Zarul’A’Dur

steht vermutlich hinter der „ersten Sünde“ oder ist eng mit ihr verbunden

liegt tiefer als die bekannte Erzählung von Licht gegen Schatten

ist möglicherweise mit dem verbunden, was unter dem Heiligtum verborgen oder verschwiegen wurde

scheint nicht einfach mit den Zarul’A’Dur gleichgesetzt werden zu können

ist auch nicht sicher identisch mit Sryn’Dorok

könnte der eigentliche Ursprung jener Verderbnis sein, die später Ira’Sha erfasste

wird mit Leere, Verschweigen, Schuld, Ursprung und verdrängter Wahrheit in Verbindung gebracht

ebenso wird angedeutet, dass die erste Sünde nicht im Schatten geschah

dadurch könnte auch das Licht selbst schuld getragen haben

die Bezeichnung „die Leere“ ist nur ein Arbeitstitel und bisher nicht als wahrer Name gesichert

wirkt eher wie eine verborgene Urwunde der Schöpfung als wie ein gewöhnlicher Gegner

Offen:

ob das Urübel eine Entität, ein Zustand, eine alte Schuld oder eine verschüttete Wahrheit ist

ob Sryn’Dorok daraus hervorging oder nur eine spätere Erscheinungsform davon ist

ob die Zarul’A’Dur Opfer, Werkzeuge oder Mitträger dieser Macht wurden

was genau unter dem Heiligtum verborgen liegt

welche Rolle Moira in der späteren Offenbarung tatsächlich spielt

ob das Urübel vernichtet, erkannt, erinnert oder erlöst werden muss.

Worte aus Shan’A’Dera (nicht alle bestätigt!)

Wort / Silbe

Arbeitsbedeutung

Shan

Licht

Lira

Flamme / Feuer

Sriyan

Geborene, Entstandene

Vael

Zeit (Urgott? Element? Weil „ruft“)

Sareth

Seele (Urgott)

Mora

Schatten

Umbra

Dunkelheit (Urgott)

Elyon

Licht (Urgott)

Ignar

Feuer (Urgott)

Lunara

Wasser (Urgott)

Tirath

Erde (Urgott)

Aelar

Luft (Urgott)

a / A’

Bindeglied: von, des, aus, zugehörig zu

tha

und / sowie / verbunden mit

Dur

Kinder, Nachkommen, Volk

Dera

Land, Ort, Stätte,

no

Aktivierungswort: ruft, erwacht, erinnert sich, öffnet sich, tritt hervor

Shanor

Schwelle oder „Schwelle öffnen“

Dar

Schwelle / Grenze / Übergang